Geschichte der Gilde

2005 wurde erstmals eine Spielergemeinschaft in World of Warcraft gegründet. Obwohl die ersten Schritte bereits wesentlich früher (Ultima Online: Drachenfels & Freeshard Vergessene Welt) getan wurden, so beginnt die Geschichte der Skalbur auf dem Server "Die Silberne Hand" in WoW. Dort wurde nach Gründung der ersten Gilde (die Legaten des Blutmondes, eine Söldnergemeinschaft), welche sich aus Mitgliedermangel auflöste erstmals das so genannte "Syndikat von Stormwind" gegründet. Leiter dieser Gemeinschaft war Cahin Kyzar. Diese Gilde bestand bis kurz vor Verlassen des Servers unter diesem Namen. Die letzten Wochen bevor die Gemeinschaft WoW verliess, wurde die Gilde von Luceija übernommen und neu mit dem Namen "Das Blutfangbündnis" gegründet, um später zeitweise wieder unter dem Namen “Das Skalbur-Konsortium” auf dem Server “Die Aldor” fortgeführt zu werden.

2007 hatte die damalige Gemeinschaft den Sprung nach Mittelerde geschafft. Die Gründung und Leitung der "Lord of the Rings Online"-Gilde namens "Die Zunft zum Neunten Herrscher", welche im Rollenspiel einen äusserst zweifelhaften Weg gewählt hatte, übernahm Kaedorn. Leider musste er aus RL-Gründen die Leitung abgeben. So übernahm der bisweilen als Co-Leader beteiligte Cahin Kyzar die Leitung der Zunft. Als Nebenprojekte der Zunft zum Neunten Herrscher galten die später übernommene "Stadtwache von Bree", sowie die "Breeländer Stadtmusikanten" und die "Musikanten von Stadel". Im späteren Spielverlauf beteiligte sich die Zunft an der frisch geborenen Rollenspieler-Vereinigung, dem "Breeland-Leuchtturm", welcher es sich als Ziel setzte, das Rollenspiel aus den Instanzen wieder auf die Strassen Brees zurück zu bringen.

2008 betraten die Skalbur die Lande von Hyboria. In Age of Conan trat die Spielergemeinschaft erstmals mit dem Namen "Der Sklavenhandel Skalbur" auf. Als üble Sklaventreiber und grimmiges Cimmerisches Bergvolk trieben sie ihr Unwesen in ganz Hyboria. Die Leitung übernahm erneut Cahin (diesmal Skalbur), unterstützt wurde er dabei von Luceija.

Das neue Konzept war zwar Inhalt vieler Kontroversen, führte jedoch zu äusserst interessanten Rollenspielbegegnungen. So machte sich die Familie Skalbur allmählich einen Namen unter den Rollenspielern. Insbesondere die Grossveranstaltungen wie die Sklavenmärkte dürften vielen AoC Spielern noch in Erinnerung geblieben sein.

Vor der Auflösung der AoC-Gemeinschaft schlossen sich anschliessend auch die letzten Überreste der "Alchimisten" der Skalbur-Gemeinschaft an.

2009 verliessen die Skalbur endgültig die Lande von Hyboria. Über ein Jahr lang hatte die Gemeinschaft kein festes Zuhause mehr und tummelte sich verstreut über mehrere MMOs in der Welt der Onlinerollenspiele. Durch den engen Kontakt der Mitglieder und den guten Zusammenhalt der Gemeinschaft überdauerten die Skalbur diese Zeit jedoch nahezu unbeschadet.

2010 entschloss sich die “Faust" (eine Splittergruppe des Ordens des Mondlichts) den Skalbur anzuschliessen. Mortal Online wurde von der Spielergemeinschaft angespielt, jedoch als Enttäuschung empfunden. Star Wars: The Old Republic geriet erstmals in den Fokus der Gilde. Es wurde kollektiv beschlossen in SW:TOR eine neue Spielgilde zu gründen.

2011 wurde SW:ToR zur neuen Heimat der Skalbur. Als fiese Sklavenhändler und umfassendes verbrecherisches Konsortium machten wir uns auf Nar Shaddaa breit, gründeten den Slice 'n' Dice Club und trieben das Rollenspiel gemeinsam an. Nach einer längeren SW:ToR-Flaute wurde das Konzept verkleinert und aus dem grossen Skalbur-Konsortium wurde das kleinere aber nicht weniger fiese Skalbur-Syndikat - eine Verbrecherorganisation mit Fokus auf Nar Shaddaa.

 


 

Zusammenfassung der einzelnen Gildenkonzepte

World of Warcraft: Das Syndikat

Das Syndikat widmete sich dem Gleichgewicht der Kräfte. Die Mitglieder des Syndikats von Stormwind verfolgten das Ziel die Balance stets zu bewahren. Sie glaubten daran, dass Friede und Wohlstand nur dann bestehen können, wenn keine "Seite" überwiegt. Dabei schreckten sie auch nicht davor zurück sich im Zweifelsfall gegen die eigenen Verbündeten zu stellen. Ein Ziel vereinte sie alle: Der Kodex des Gleichgewichts.

Das Syndikat war in unterschiedliche Gruppen unterteilt. Jede Gruppe tat, was sie am besten konnte. So widmeten sich die Informanten der Informationsbeschaffung, die Klingen den Kämpfen, die Händler der Geldversorgung und die Gelehrten der Erlangung alten Wissens, welches der Überzeugung des Syndikats nach stets bewahrt und richtig genutzt werden sollte.


Lord of the Rings Online: Die Zunft zum Neunten Herrscher

Die Zunft zum Neunten Herrscher war nach aussen hin in erster Linie eine einfache Zunft von Händlern und Handwerkern. Hinter dieser Fassade, welche in erster Linie der Machterlangung diente, wurde die Zunft von einer übergeordneten Instanz gelenkt, welche lediglich über den Zunftmeister zu den wenigen eingeweihten Verschwörern sprach. Zum ersten erklärten Ziel wurde die Machtergreifung in Bree erklärt. Dabei wurde klar zwischen Verschwörern und nicht eingeweihten getrennt. Nur wenige wurden in die wahren Ziele eingeweiht.

Die Zunft war primär in drei Gruppen aufgeteilt: Die Zunftwache, Die Händler und Handwerker & die Informanten. Jede Gruppe wurde separat geleitet und hatte seine eigenen Aufgaben.

Age of Conan: Der Sklavenhandel Skalbur

Der Sklavenhandel Skalbur stellte ein Unternehmen dar, welches von der Cimmerischen Familie Skalbur geleitet wurde, welche wiederum mit ihren alten Traditionen gebrochen hatte. Über mehrere Generationen hinweg betrieben sie regen Sklavenhandel, besassen ganze Fängertrupps und Flotten mit Sklavenschiffen. Unter dem starken und unerbitterlichen Griff der Familie Skalbur wurden alle Geschäfte gelenkt und geführt. Ein Grossteil ihrer Transporte gingen über Stygien nach Norden in Richtung Tarantia, der Aquilonischen Perle, welche wiederum das Hauptquartier des Skalbur-Unternehmens beherbergte.

Wer dem Sklavenhandel Skalbur diente, musste sich den strengen Hierarchien beugen. In der Rangfolge stieg nur der auf, welcher die Erwartungen übertraf. Diese Regeln galten selbst für die Mitglieder der Familie Skalbur. Obgleich ein Familienmitglied unter Umständen besser gestellt sein konnte, so wurde er anhand seiner Arbeit beurteilt. Ein Faulenzer wurde nicht für seine Untätigkeit belohnt. So konnte es gar sein, dass der Sklavenmeister einen Verwandten einem einfachen Angestellten unterstellte, falls die Leistungen nicht hoch genug waren.

Mortal Online: Das Haus Skalbur

Beim Haus Skalbur handelte es sich um ein heruntergekommenes tindremisches Adelhaus . Die Skalbur standen kurz vor dem Ruin und nur die Treue einiger Gefolgsleute bewahrte sie vor dem endgültigen Untergang. Die Ländereien verwüstet und geplündert, kaum ein Bauernhof stand noch. Nur wenige Geldquellen waren noch vorhanden. Nicht einmal das alte Landhaus war noch intakt.

Während Ansehen und Finanzen ins Bodenlose fielen, nahm jedoch der einfache Hausglaube der Skalbur allmählich eigenartige Züge an. Zunehmend stiessen nicht-Familienmitglieder dazu. Eine neue Machtbasis entstand, welche als Machtquelle seine Reize ausspielen konnte. Es bahnte sich ein Kampf zwischen weltlicher und geistlicher Führung an.

Star Wars: The old Republic: Das Skalbur-Konsortium

Das Skalbur-Konsortium ist ein Zusammenschluss ehemals eigenständiger Unternehmen unter dem Banner des Familienunternehmens der Skalbur. Der Fokus des Unternehmens liegt traditionellerweise auf dem Sklavenhandel. Dennoch ist das Unternehmen in drei wirtschaftlich eigenständig agierenden Divisionen unterteilt:

  • Die Task Force Division (Kampf, Sicherheit)
  • Die Humanoid Resources Division (Sklavenhandel, Handel & Forschung)
  • Die Central Intelligence Division (Nachrichtendienst)

Dem Skalbur-Konsortium lastete der Ruf einer Verbrecherorganisation an, welche selbst ihre Angestellten und Mitglieder nötigenfalls aus dem Verkehr ziehen würde. Sie betreiben Handel mit allen nur erdenklichen Waren und Dienstleistungen und treten dabei nach aussen hin als normaler, wirtschaftlich agierender Konzern auf. Dass sie jedoch über eine kleine Privatarmee, eine eigene Flotte und über enge Beziehungen zum Sith Regime verfügen, ist kein Geheimnis.

 

Star Wars: The old Republic: Die Skalbur (das Syndikat)

Nach dem Untergang des Skalbur-Konsortiums schlossen sich einige Familienmitglieder und treue Anhänger der Familie zu einer neuen Gruppe zusammen. Die Skalbur traten fortan als mafiöses Verbrecher-Syndikat auf. Durch den Rat und den Anführer gelenkt, gierte diese Verbrecherorganisation nun nach Reichtum und Macht und ging dabei nötigenfalls über Leichen. Fälschen, Erpressung, Raub und illegaler Handel gehörten nun zum Alltag der ehemaligen Sklavenhändler.