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Chroniken
Die Vorgeschichte der Familie Skalbur
Obwohl der Familiename Skalbur nicht allzu häufig anzutreffen ist, existieren über die Galaxie verstreut dennoch einige Familien, welche diesen Namen tragen. Der Ursprung dieser Familien reicht bekannterweise tief in die von der Republik domierten Kernwelten zurück – genauer gesagt bis zum Planeten Aargau im Zug-System. Die Vorfahren der Skalbur, welche heute das Skalbur-Konsortium anführen, spalteten sich vor mehreren hundert Jahren von ihrer Verwandtschaft auf Aargau ab und brachen in neue Gefilde auf. Ihre Reise führte sie auf weit abgelegene Planeten, welche nach und nach durch mandalorianische Kreuzritter erobert wurden. Die Skalbur stellten sich als würdige Gegner heraus und wurden in die Gemeinschaft der Mandalorianer aufgenommen.
Diese Splittergruppe der Familie Skalbur gründete ihren eigenen mandalorianischen Clan und lebte ab diesem Zeitpunkt bereitwillig nach den Resol’Nare; Den sechs Handlungen, welche die mandalorianische Lebensweise prägen. Jeder Nachfahre der mandalorianischen Skalbur wurde fortan zu einem wahren Mandalorianer erzogen.
Obwohl der Gründer des Sklavenhandels Skalbur mit den mandalorianischen Traditionen brach und somit für sein einstiges Volk als „seelenlos“ und verstossen galt, trugen seine Nachfahren die Erinnerung an ihre Herkunft fortan von Generation zu Generation weiter. So gibt bis zum heutigen Tag der Anführer der Familie noch immer eine alte, mandalorianische Rüstung als Symbol und Erbstück an den gewählten Erben weiter.
Auch wenn die alten Traditionen kaum mehr an Bedeutung besitzen, so sind sich doch alle Mitglieder der Familie ihrer Herkunft bewusst. Manche ignorieren dies, andere wiederum versuchen die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Über eines kann jedoch keine Bemühung hinwegtäuschen: Die heutige Familie Skalbur hat nur wenig mit ihren mandalorianischen Vorfahren gemein und pflegt ebenfalls keinen Kontakt zu dem mandalorianischen Skalbur-Clan, welcher noch immer existiert.
Die Gründung des Sklavenhandels Skalbur
Als im Jahr 311 VVC die mandalorianischen Kriege ausbrachen und jeder waffenfähige Mandalorianer zum Kampf gegen die Republik aufgerufen wurde, folgten auch die kampftauglichen Familienangehörigen des Skalbur-Clans dem Waffenruf. Doch ein damals 19 jähriger, junger Mann entschied sich entgegen der mandalorianischen Tradition den Kampf zu meiden. Kyzar Daralor Skalbur brach mit den Traditionen und seiner Familie und floh bevor er der grausamen Niederlage der Mandalorianer zum Opfer fiel. Er zog es vor am Leben zu bleiben und nahm dafür in Kauf fortan als „Seelenloser“ verstossen zu werden.
Kyzar liess sein altes Leben zurück und verdiente seinen Lebensunterhalt fortan fern seiner angestammten Heimat als Tagelöhner. Er nahm jeden Auftrag an, selbst wenn es darum ging gewissen Forderungen seiner Auftraggeber den nötigen „Nachdruck“ zu verleihen. Es war also nur eine Frage der Zeit, dass ihn seine Geschäfte mit den Hutten in Verbindung brachten. Das Geschäft als Kopfgeldjäger versprach gerade zu dieser Zeit einen zuverlässigen Geldfluss. Die Entscheidung seine „angeborenen“ Fertigkeiten als Einnahmequelle zu nutzen, war vermutlich die beste, welche er treffen konnte. Er verfügte über ein grosses Geschick als Kopfgeldjäger und übte diese Tätigkeit für sechs volle Jahre aus, bis ihn das Schicksal erneut traf.
Die Ausführung eines Auftrages brachte ihn in die unangenehme Situation, dass der Auftraggeber vor Bezahlung und Übergabe der noch lebenden Ware das Zeitliche segnete. Daralor konnte also nur entscheiden die junge Frau, welche er zuvor verhältnismässig einfach gefangen hatte, freizulassen – oder sie gegen einen guten Betrag an Sklavenhändler zu verkaufen. Dies war nicht das erste Mal, dass er an Sklavenhändler geraten war, doch eröffnete ihm diese Begegnung einige neue Möglichkeiten.
Kyzar schloss sich den Sklavenhändlern als Fänger an und bestritt für die nächsten 13 Jahre seinen Lebensunterhalt als Sklavenhändler. Erst als einfacher Fänger zugeteilt, konnte er sich über die Jahre einen guten Ruf erarbeiten. Sein Fleiss machte sich schlussendlich bezahlt und so beschloss er im Jahr 288 VVC im Alter von 42 Jahren und mit Unterstützung seiner Söhne, welche er zwischenzeitlich ausgezeichnet in sein Geschäft eingewiesen hatte, ein eigenes Familienunternehmen zu gründen. Der Sklavenhandel Skalbur oder die „Skalbur – Humanoid Resources“ waren geboren. Daralor baute auf der Zuverlässigkeit und den Fähigkeiten seiner Söhne auf und rasch wurden viele seiner alten Mitarbeiter zu Angestellten seines Unternehmens. Dies war der Grundstein für das Unternehmen, welches heute als „Skalbur-Konsortium“ bekannt ist.
Das Schicksal von Zeth Skalbur
Das Unternehmen wurde über viele Generationen hinweg von Mitgliedern der Familie Skalbur geleitet und konnte vom aussergewöhnlichen Handelsgeschick der Familienmitglieder profitieren. Dabei vermochte es der Sklavenhandel Skalbur sich stets zwischen den Fronten zu halten und niemals in irgendwelche Konflikte verstrickt zu werden, welche nicht ihr Geschäft betraf. Dies änderte sich jedoch mit der Geburt von Lev-Therac Skalbur im Jahr 73 VVC.
Lev-Therac selbst war der geborene Anführer. Er war eine aussergewöhnliche Erscheinung und vermochte es stets mit Geschick und dem nötigen Nachdruck seinen Standpunkt zu festigen. Sein zwei Jahre jüngerer Bruder, Zeth, war zwar überaus intelligent, jedoch von Geburt an körperlich sehr schwach und geistig auffällig labil. Schon früh erkannte der Vater der beiden Jungen, dass die einzigen Söhne, die ihm seine inzwischen verstorbene Frau geschenkt hatte, etwas Besonderes sein würden. Doch bereitete Zeth ihm von Jahr zu Jahr immer grössere Sorgen. Während sich Lev-Therac zu einem würdigen Nachfolger des Vaters entwickelte, schien Zeth schon früh Anzeichen zu entwickeln, dass er langsam dem Wahnsinn zum Opfer fiel.
Zeth Skalbur nahm sich im Alter von 24 Jahren selbst das Leben, indem er sich mit einem Blaster in den Kopf schoss. Es wurde festgehalten, dass er in den Wochen vor seinem Tod immer öfters mit sich selbst zu sprechen schien. Schon zuvor beklagte er sich über die Stimmen in seinem Kopf, welche tagtäglich mit ihm sprachen und ihm schreckliche Bilder in sein Hirn brannten.
Es ist bekannt, dass die Mutter von Lev-Therac und Zeth Skalbur die Tochter einer machtsensitiven Blutlinie war. Dies führt zur Annahme, dass Zeth Skalbur tatsächlich über eine gewisse Machtsensitivität verfügt hatte und dadurch in den Wahnsinn getrieben wurde. Dass in den folgenden Jahrzehnten der imperiale Einfluss auf das Unternehmen immer offensichtlicher wurde, lässt den Schluss zu, dass dieses Ereignis ein gewisses Interesse im Sith-Imperium weckte.
Die Gründung des Skalbur-Konsortiums
Als Lev-Therac Skalbur im Jahr 43 VVC das Unternehmen übernahm, war sein Bruder bereits vier Jahre tot. Der Verlust nahm ihm jedoch weder den Willen, noch die Kraft die Geschäfte fortan in die eigenen Hände zu nehmen. Die Zeiten waren nicht leicht, doch verstand es Lev-Therac aussergewöhnlich gut, neue Beziehungen für das Unternehmen aufzubauen. Schon seit Jahren betrieb der Sklavenhandel Skalbur Handel mit erbeuteten Waren und führte den einen oder anderen gezielten Angriff auf kleinere Transporter durch. Lev-Therac jedoch erschloss völlig neue Märkte und konnte Auftraggeber davon überzeugen, dass der Sklavenhandel Skalbur selbst für gezielte Angriffe auf Schiffe und Siedlungen gewappnet sein würde. Die Zusammenarbeit mit kleineren Transportunternehmen, Söldnertruppen und Händlern legte den Grundstein für etwas, was den bisherigen Rahmen des Familienunternehmens weit übersteigen sollte.
Die Übernahme des privaten Söldnerunternehmens „Feltune Task Force“ war der erste und wichtigste Schritt für das aufstrebende Unternehmen zur Gründung des Skalbur-Konsortiums. Dies verstärkte die Flotte, sowie die Mannstärke des Unternehmens um ein Vielfaches und schuf Synergien, welche Lev-Therac meisterlich zu nutzen wusste. Mit der Übernahme konnten die Skalbur auch erstmals gezielte Angriffe auf kleine Transportflotten ausführen. Mittlerweile wird vermutet, dass die damals betriebene Piraterie durch Verträge mit dem Sith-Imperium beschlossen und besiegelt wurde und die Skalbur als imperiale Freibeuter unterwegs waren.
Das Sklavenhändler-Unternehmen wurde innerhalb von nur 12 Jahren des Wirkens von Lev-Therac massiv ausgebaut. Es wurden neue Einnahmequellen geschaffen und weitere Unternehmen mit lukrativen Angeboten angelockt. Dass dabei manche Verträge mit Blut unterschrieben wurden, ist kein Geheimnis.
Im Jahr 31 VVC übernahm Lev-Therac endgültig das Steuer und wandelte die „Skalbur – Humanoid Resources“ zum umfassenden „Skalbur-Konsortium“ um. Er beschloss das Unternehmen fortan in zwei Kernbereiche zu unterteilen; Die kampforientierte „Task Force Division“ und die „Humanoid Resources“, welche sich primär dem Sklavenfang und der Vermarktung von Sklaven und Beutegütern widmen sollte.
Lev-Therac konnte die Früchte seiner Bemühungen leider nie ernten. Nur zwei Jahre nach der Gründung des Konsortiums fiel er einem Bomben-Attentat zum Opfer. Es wird vermutet, dass sein ältester Sohn, Leithgar Bail Skalbur, an diesem Attentat beteiligt war. Nachgewiesen wurde ihm dies jedoch nie.
Leithgar Skalbur – ein Mann, eine Legende
Leithgar Skalbur war der älteste Sohn Lev-Theracs und ist als gerissener, machtbesessener und furchteinflössender Mann bekannt. Er nimmt, was er will, er formt, was nicht nach seinem Sinn ist. Er ist ein Mann der Taten und der Grund für die Grösse und die Macht des Skalbur-Konsortiums. Auch wenn das Konsortium von seinem Vater gegründet wurde, so war „Bail“ derjenige, der es erst gross machte.
Seine erste Amtshandlung als er verdächtig unberührt mit dem plötzlichen Tod seines Vaters abschloss und die Geschäfte übernahm, war die Gründung der „Central Intelligence Division“. Diebe, Mörder, Informanten und sogar die einen oder anderen Agenten füllten diese neue Einheit. Leithgars Leitspruch war klar und deutlich: Kontrolle durch Macht – Macht durch Wissen. Nur wer kontrolliert, der kann auch formen.
Leithgars Einfluss veränderte das Geschäft radikal. Waffen- und Drogenhandel waren ebenso Teil des täglichen Geschäfts, wie beispielsweise der Handel mit Informationen, Sklaven und Forschungsergebnissen. Das Skalbur-Konsortium war berühmt und berüchtigt dafür, immer zu wissen, wo sie zuschlagen mussten. Wenn Warentransporter losgeschickt wurden, standen bereits Abfangjäger bereit. Wenn neue Waffen auf den Markt kamen, waren sie beim Konsortium bereits im Einsatz. Wenn Unternehmen grosse Mengen an Arbeitskräften benötigten, waren die Sklaventransporter der Skalbur bereits unterwegs.
Es war ein goldenes Zeitalter und selbst der Kriegsbeginn 28 VVC konnte diesen Trend nicht umkehren. Ganz im Gegenteil sogar: Manche werfen Leithgar vor, Nutzniesser des Krieges gewesen zu sein. Einige wenige glauben gar, dass der grosse Aufschwung allein durch den Krieg erst möglich war.
Auch wenn Leithgar nicht der Gründer des Konsortiums war und er vom Krieg profitiert haben mag: Er ist eine Legende und selbst in seinem mittlerweile hohen Alter noch immer eine Erscheinung.
Jüngste Ereignisse
Leithgars ältester Sohn, Lucius Skalbur, entpuppte sich als herbe Enttäuschung. Durch Komplikationen bei der Geburt wurde das Gehirn des Kindes beschädigt. So musste Leithgar vorerst auf einen Nachfolger verzichten. Auf Wunsch der Mutter wurde das Kind jedoch nicht getötet.
Leithgar empfand seinen Erstgeborenen stets als Schande und Last. So ist es nicht verwunderlich, dass Lucius im Alter von sechs Jahren von seinem eigenen Vater als Geschenk an einen Hutt überreicht wurde. Lucius fristete mehrere Jahre ein erbärmliches Dasein als Lustsklave und fand im Alter von 17 Jahren sein jähes Ende. Eine Untersuchung des Leichnams ergab, dass er offensichtlich an inneren Blutungen verstorben war.
Im Alter von 30 jahren heiratete Leithgars zweitgeborener Sohn, Cahin Thyrius Skalbur, die Leiterin der Intelligence Division; Luceija Natalicia Gallagher. An der Hochzeitsfeier kündigte Leithgar feierlich an, sich aus dem Geschäft zurück zu ziehen und die Konzernleitung an seinen frisch verheirateten Sohn abzugeben. Als Folge der Familientradition übernahm Cahin somit ebenfalls die direkte Leitung des Sklavenhandels.
Die Ankündigung des Rücktritts Leithgars wurde mit Skepsis aufgenommen. Es wurde befürchtet, dass die starke und gnadenlose Hand, welche bislang das Konsortium führte, künftig fehlen würde. Cahin galt als ebenso gerissener und gnadenloser Geschäftsmann wie sein Vater. Dennoch ist Leithgar bis zum heutigen Tage eine lebende Legende. Die Fussstapfen, in welche Cahin bei der Übernahme trat, waren bedenklich gross und tief. Die anfängliche Skepsis nach der Übernahme wurde jedoch rasch im Keim erstickt. Als erste Amtshandlung wurde der harte Kern des Managements entlassen. Einige altgediente Angestellte mit führender Funktion erhielten Beraterstellen. Cahin machte einer neuen Generation Platz und verstand es äusserst gut, die Führungspositionen durch Bluthunde und Leistungsträger zu ersetzen. Es war strategisch die richtige Situation den Generationenwechsel herbeizurufen. In den vergangenen Jahren machte sich allmählich die immer träger werdende Führungsriege bemerkbar und dies nagte nicht nur am Ruf Leithgars.
Der Untergang des Konsortiums
Es war ein schwarzer Tag für die Familie und das Unternehmen, als vom Vorstand verkündigt wurde, dass der Konsortialvertrag aufgelöst und die Anteile des Familienunternehmens abgestossen wurden. Tatsächlich stellte sich heraus, dass das Unternehmen über die Jahre hinweg Unsummen an Schulden angesammelt hatte und nicht mehr überlebensfähig war. Leithgars Vision fand ein jähes Ende als sein Sohn ankündigte, der angehäuften Schulden wegen sogar den Sklavenhandel selbst aufzugeben und sämtlichen Unternehmensbesitz zu veräussern. Sämtliche Strukturen wurden aufgelöst, der gesamte Besitz verkauft.
In einem veröffentlichten Bericht wurden als Hauptgründe für diese drastischen Massnahmen die fehlende Rentabilität der mittlerweile zu stark angewachsenen Untergruppen des Unternehmens, sowie die erhebliche Konkurrenz im Sklavenhandel genannt. Es machte sich bereits vor einigen Jahren bemerkbar, dass das Skalbur-Konsortium als grosser Spieler auf dem Sklavenmarkt langsam aber sicher von seinen Konkurrenten verdrängt wurde.
Gänzlich wurden die Umstände des eigentlichen Untergangs jedoch nie geklärt. Die genauen Schuldsummen, sowie die Gläubiger wurden nie veröffentlicht. Gestützt durch frühere Angriffe auf Personen und Einrichtungen des Unternehmens, sprechen Gerüchte von zweifelhaften Geschäften mit verschiedenen Kartellen und kriminellen Organisationen, welche Druck auf das Konsortium ausübten. Der Verbleib der enormen Menge an Credits, welche offensichtlich durch die Verkäufe und Auflösung des gesamten Unternehmensbesitzes entstanden war, bleibt weiterhin ein Rätsel. Es ist lediglich bekannt, dass ein Bruchteil der Geldmenge (welcher dennoch ein immenses Vermögen darstellte) in Cahins Privatbesitz überging.
Die Rückkehr nach Nar Shaddaa
Nach dem Untergang des Unternehmens wurde es eine Zeit lang ruhig um die Familie und ihre engsten Vertrauten. Der Privatbesitz des ehemaligen Konzernchefs Cahin T. Skalbur war gross genug, sich und seiner Familie ein Leben in Luxus zu ermöglichen. So zogen sich die letzten Bruchstücke der Familie, deren Zusammenhalt bereits sehr unter den Ereignissen litt, auf Cahins privates Raumschiff zurück, welches ihm und seinen Vertrauten als gut ausgestattete Residenz dienen sollte. Was zwischen den Wänden seines einstigen Kapitalschiffes geschah, weiss niemand. Es wird von rauschenden Festen, aber auch von zweifelhaften Machenschaften gesprochen.
Was auch immer während dieser Ruhezeit geschah. Am Ende folgte die Rückkehr nach Nar Shaddaa. Während Cahin selbst bevorzugt auf seinem Schiff im Orbit Nar Shaddaas residierte, fanden sich einige ehemalige Angestellte des Unternehmens wieder auf dem Huttenmond ein. Ihre Absicht war nach kurzer Zeit klar: Auf jede nur erdenkliche Art Credits zu verdienen und die Machtstellung dieser Gruppe zu festigen. Es wurde in Drogenhandel und besondere Warenlieferungen investiert. Neue Verträge wurden abgeschlossen, kleine Lagerhallen wurden angemietet. Das Geld für diese Investitionen stammte offensichtlich aus Cahins Privatvermögen. Es gingen erste Geschäfte über die Bühne und es war bekannt, dass bereits nach wenigen Monaten schon einige Leichen den Weg der Skalbur pflasterten. Somit war eines deutlich: Aus dem ehemaligen Unternehmen war eine organisierte Gruppe von Kriminellen geworden, welche nötigenfalls über Leichen geht.
Diese Bande oder dieses Syndikat (wie man sie auch immer nennen mag) steht nun an der unteren Nahrungskette der kriminellen Organisationen. Doch die ersten Geschäfte laufen ausserordentlich gut, denn immerhin sind offensichtlich Profis mit Erfahrung am Werk. Die ersten Profite tröpfeln daher verlässlich in die Hände der Mitglieder und in die Hände des eigentlichen Strippenziehers hinter den Kulissen.










